Am Aschermittwoch ist alles vorbei
Posted: Februar 18th, 2010 | Author: Gregor Landwehr | Filed under: Ministerpräsidenten-Ranking | Tags: Politischer Aschermittwoch |Das Medienranking der Ministerpräsidenten
-
1 → 
Roland Koch
Hessen
mit 721 aktuellen Erwähnungen -
2 → 
Horst Seehofer
Bayern
mit 416 aktuellen Erwähnungen -
3 5↑ 
Stefan Mappus
Baden-Württemberg
mit 407 aktuellen Erwähnungen -
4 → 
Peter Müller
Saarland
mit 379 aktuellen Erwähnungen -
5 2↓ 
Jürgen Rüttgers
Nordrhein-Westfalen
mit 353 aktuellen Erwähnungen -
6 7↑ 
Stanislaw Tillich
Sachsen
mit 246 aktuellen Erwähnungen -
7 2↓ 
Kurt Beck
Rheinland-Pfalz
mit 187 aktuellen Erwähnungen -
8 2↓ 
Klaus Wowereit
Berlin
mit 165 aktuellen Erwähnungen -
9 1↑ 
Christian Wulff
Niedersachsen
mit 92 aktuellen Erwähnungen -
10 1↑ 
Ole von Beust
Hamburg
mit 70 aktuellen Erwähnungen -
11 2↓ 
Matthias Platzeck
Brandenburg
mit 58 aktuellen Erwähnungen -
12 2↑ 
Wolfgang Böhmer
Sachsen-Anhalt
mit 50 aktuellen Erwähnungen -
13 2↑ 
Peter Harry Carstensen
Schleswig-Holstein
mit 32 aktuellen Erwähnungen -
14 2↓ 
Erwin Sellering
Mecklenburg-Vorpommern
mit 30 aktuellen Erwähnungen -
15 8↓ 
Christine Lieberknecht
Thüringen
mit 26 aktuellen Erwähnungen -
16 → 
Jens Böhrnsen
Bremen
mit 11 aktuellen Erwähnungen
Auswertung vom 09.02.2010 - 16.02.2010, erstellt mit blueReport
Heute ist Mittwoch, aber kein normaler Mittwoch. Es ist Aschermittwoch. Und zum Beginn der Fastenzeit zieht es traditionell die Anhänger der Parteien in irgendwelche Mehrzweckhallen in denen Spitzenpolitiker dann kräftig vom Leder ziehen. So auch dieses Jahr. Zum ersten mal am Rednerpult stand in der Fellbacher Kelter der neue Ministerpräsident in Baden-Württemberg, Stefan Mappus. Nach seiner Wahl mit viel medialer Aufmerksamkeit bedacht (Platz drei, fünf Plätze rauf), merkte aber schnell, das so eine Aschermittwochsrede auch nach hinten los gehen kann. Da erzählte der Pforzheimer, er habe ja nichts gegen französischen Importstrom. Und dann kam es: „Aber französischer Rotwein ist mir lieber.“ So etwas hört man in Baden, und natürlich auch in Württemberg gar nicht gerne. Ein Raunen ging durch den Saal, und schwoll schnell zu einem Protestgejohle an.
Er habe ja lediglich „lieber” gesagt, „am liebsten” sei ihm natürlich Württemberger Wein, so Mappus. Grade noch mal gut gegangen für den neuen im Südwesten.
Das Drauf-Hauen auf den Politischen Gegner, das Polemisieren und Stimmung machen ist nicht jedermanns Sache. Horst Seehofer und Roland Koch beherrschen diese Kunst durchaus. Beide liegen im Ranking auf Platz eins und zwei vor Mappus. Bei Matthias Platzeck und Erwin Sellering kann man sich das schon weniger vorstellen. Der Politische Aschermittwoch war und bleibt wohl er ein Süddeutsches Phänomen.


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