Angela Merkel Bundeskanzlerin mit 3248 aktuellen Erwähnungen
2
7↑
Ursula von der Leyen Arbeitsministerin mit 1541 aktuellen Erwähnungen
3
1↓
Guido Westerwelle Außenminister mit 1210 aktuellen Erwähnungen
4
3↑
Philipp Rösler Gesundheitsminister mit 1026 aktuellen Erwähnungen
5
→
Karl-Theodor zu Guttenberg Verteidigungsminister mit 801 aktuellen Erwähnungen
6
2↑
Thomas de Maizière Innenminister mit 757 aktuellen Erwähnungen
7
3↓
Wolfgang Schäuble Finanzminister mit 715 aktuellen Erwähnungen
8
5↓
Norbert Röttgen Umweltminister mit 638 aktuellen Erwähnungen
9
3↓
Rainer Brüderle Wirtschaftsminister mit 633 aktuellen Erwähnungen
10
5↑
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Justizminsterin mit 549 aktuellen Erwähnungen
11
2↑
Dirk Niebel Entwicklungshilfeminister mit 510 aktuellen Erwähnungen
12
2↓
Ilse Aigner Landwirtschaftsministerin mit 481 aktuellen Erwähnungen
13
2↓
Kristina Schröder Familienministerin mit 392 aktuellen Erwähnungen
14
2↓
Peter Ramsauer Verkehrsminister mit 243 aktuellen Erwähnungen
15
1↓
Annette Schavan Bildungsministerin mit 168 aktuellen Erwähnungen
16
→
Ronald Pofalla Chef des Kanzleramtes mit 37 aktuellen Erwähnungen
Auswertung vom 19.09.2010 - 26.09.2010, erstellt mit blueReport
Die vergangene Woche endete mit einem politisch aufregenden Wochenende. In Berlin trafen sich 525 SPD-Delegierte zum Sonderparteitag und diskutierten unter dem Slogan “Zunkunftswerkstatt Faires Deutschland” über Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit, Integration und dann irgendwie doch über den Noch-Genossen Sarrazin.
Im Regierungsviertel der Hauptstadt entsprach die Koalition derweilen der Auflage des Bundesverfassungsgerichtes und präsentierte das Ergebnis der Neuberechnung des Regelsatzes für Empfänger des Arbeitslosengeldes II. Für die doch geringer als erwartet ausgefallene Erhöhung um fünf Euro von 359 auf 364 Euro weht der Arbeitsministerin Ursula von der Leyen harsche Kritik entgegen. Ihre Medienpräsenz stieg sprunghaft um sieben Plätze, damit landete sie auf Rang zwei des politReport Medienrankings. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach nennt die Berechnungen politische Trickserei und die SPD fordert weiter die Offenlegung der Berechnungsgrundlage. Die Frage, was denn nun genau fair ist, wird in den verschiedenen Lagern eben sehr unterschiedlich beantwortet.
Die Kanzlerin nennt es den „Herbst der Entscheidungen“ und kann nur hoffen, dass diese Entscheidungen auch durch den Bundesrat gehen, in dem ihre schwarz-gelbe Koalition seit den letzten Landtagswahlen keine Mehrheit mehr hat.
Auch die Pläne des Gesundheitsministeriums sind noch nicht in mediale Vergessenheit geraten. Philipp Rössler findet sich nur einen Platz hinter dem Außenminister Westerwelle ,auf Platz vier, wieder. Das Schlagwort „soziale Kälte“ findet sich zunehmend in der medialen Resonanz.
Zumindest die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke scheint trotz großer Protestaktionen in Vergessenheit zu geraten. Die Medienpräsenz von Wirtschaftsminister Brüderle fällt um drei Plätze, die von Umweltminister Röttgen sogar um fünf Plätze.
Ist das die Taktik der Kanzlerin? Einfach alle kritischen Entscheidungen so schnell hintereinander treffen, dass keine Zeit für langanhaltenden Protest bleibt?
Angela Merkel Bundeskanzlerin mit 3525 aktuellen Erwähnungen
2
3↑
Guido Westerwelle Außenminister mit 1460 aktuellen Erwähnungen
3
1↓
Norbert Röttgen Umweltminister mit 1136 aktuellen Erwähnungen
4
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Wolfgang Schäuble Finanzminister mit 1111 aktuellen Erwähnungen
5
3↑
Karl-Theodor zu Guttenberg Verteidigungsminister mit 1064 aktuellen Erwähnungen
6
3↓
Rainer Brüderle Wirtschaftsminister mit 867 aktuellen Erwähnungen
7
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Philipp Rösler Gesundheitsminister mit 631 aktuellen Erwähnungen
8
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Thomas de Maizière Innenminister mit 591 aktuellen Erwähnungen
9
1↑
Ursula von der Leyen Arbeitsministerin mit 531 aktuellen Erwähnungen
10
4↑
Ilse Aigner Landwirtschaftsministerin mit 506 aktuellen Erwähnungen
11
2↓
Kristina Schröder Familienministerin mit 500 aktuellen Erwähnungen
12
1↓
Peter Ramsauer Verkehrsminister mit 407 aktuellen Erwähnungen
13
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Dirk Niebel Entwicklungshilfeminister mit 325 aktuellen Erwähnungen
14
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Annette Schavan Bildungsministerin mit 233 aktuellen Erwähnungen
15
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Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Justizminsterin mit 195 aktuellen Erwähnungen
16
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Ronald Pofalla Chef des Kanzleramtes mit 27 aktuellen Erwähnungen
Auswertung vom 12.09.2010 - 19.09.2010, erstellt mit blueReport
Erst die Hochzeit, dann der Rücktritt? Guido Westerwelle (rauf auf Platz 2) wollte es wohl bei der Hochzeit belassen. Doch das Gerücht von Westerwelles mutmaßlichen Rücktrittsplänen hielt sich nicht nur in Berlin sehr hartnäckig. Derzeit tourt der FDP-Chef mit seinem Generalsekretär und FDP-Ministern durch die Landesverbände und muss sich dabei einiges an Kritik von der Basis anhören: Zu lange habe die FDP gewartet bis sie mit dem Regieren begann, unvorbereitet wirken die FDP-Spitzenpolitiker und der Vorwurf der Klientelpolitik müssen sie sich gefallen lassen. Welche Antworten Westerwelle seinen Mitgliedern darauf gibt? Wir wissen es nicht, denn die Regionalkonferenzen finden hinter verschlossener Tür statt.
„Welchen Anteil haben Sie an dem Umfrageergebnis?“ musste sich auch Gesundheitsminister Philipp Rösler bei Berlin Direkt fragen lassen. Der antwortet, er könne die Vorwürfe, Kassenpatienten zu benachteiligen, nicht nachvollziehen. Dafür gibt es unverändert Platz sieben in unserem Ranking. Und auch für die anderen FDP-Kabinettsmitglieder geht es auf unverändert niedrigen Plätzen weiter. Dirk Niebel und Sabine Leutheusser-Scharrenberger stehen nicht im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit. Aber auch das ist bei der FDP momentan wirklich egal.
Immer genau bescheid zu wissen, was über die eigene Person, eine Marke oder eine Firma im Internet geschrieben und gesagt wird, das wird immer wichtiger. Beispiele, bei denen das Image einer Marke von Internetnutzer in kürzester Zeit zu Grunde gerichtet wurde, haben dafür gesorgt, dass auch in Konzernzentralen das Thema „Webmonitoring“ stärker in das Blickfeld gerückt ist. Und seit dem Barack Obama mit seiner Wahlkampagne dafür gesorgt hat, dass auch in Deutschland alle „Internetwahlkamp“ machen wollen, ist das Thema auch in den Parteizentralen präsent.
Die Frage die sich vielen stellt ist jedoch: Was ist Webmonitoring eigentlich? Und wie betreibt man es? Für alle die vor solchen Fragestellungen stehen lohnt ein Blick in das von Patrick Brauckmann herausgegebene Buch. In vier Teilen werden hier die Aufgaben von Webmonitoring erklärt, verschiedene Methoden erläutert und Analysemethoden von Daten vorgestellt sowie Beispiele aus der Praxis vorgestellt. Die Beiträge stammen von ganz unterschiedlichen Autoren, viele Stammen aus der Praxis und haben bereits eigene Erfahrungen mit dem Thema Webmonitoring gemacht, andere stammen von Wissenschaftlern. Entsprechend unterschiedlich in Umfang und Stiel fallen die einzelnen Kapitel aus. Von den Grundlagen über die Möglichkeiten bis zur Auswahl eines passenden Dienstleister wird das Thema an Beispielen aus Wirtschaft und Politik betrachtet. Damit ist es das bislang umfassendste Werk zum dem Themenkomplex und hat damit gute Chancen zu einem Standartwerk zu werden. Wer sich professionell mit Webmonitoring beschäftigt kommt an der Lektüre sicher nicht vorbei.
Das Buch ist im UVK-Verlag erschienen und kostet 39,90 Euro. Außerdem ist es bei Paper-C abrufbar.
Angela Merkel Bundeskanzlerin mit 3371 aktuellen Erwähnungen
2
1↑
Norbert Röttgen Umweltminister mit 1304 aktuellen Erwähnungen
3
1↑
Rainer Brüderle Wirtschaftsminister mit 1122 aktuellen Erwähnungen
4
3↑
Wolfgang Schäuble Finanzminister mit 1030 aktuellen Erwähnungen
5
3↓
Guido Westerwelle Außenminister mit 740 aktuellen Erwähnungen
6
4↑
Ursula von der Leyen Arbeitsministerin mit 577 aktuellen Erwähnungen
7
2↓
Karl-Theodor zu Guttenberg Verteidigungsminister mit 474 aktuellen Erwähnungen
8
1↓
Kristina Schröder Familienministerin mit 445 aktuellen Erwähnungen
9
3↓
Thomas de Maizière Innenminister mit 412 aktuellen Erwähnungen
10
3↑
Peter Ramsauer Verkehrsminister mit 276 aktuellen Erwähnungen
11
2↓
Philipp Rösler Gesundheitsminister mit 252 aktuellen Erwähnungen
12
1↓
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Justizminsterin mit 189 aktuellen Erwähnungen
13
1↑
Ilse Aigner Landwirtschaftsministerin mit 177 aktuellen Erwähnungen
14
2↓
Dirk Niebel Entwicklungshilfeminister mit 150 aktuellen Erwähnungen
15
1↑
Ronald Pofalla Chef des Kanzleramtes mit 105 aktuellen Erwähnungen
16
1↓
Annette Schavan Bildungsministerin mit 101 aktuellen Erwähnungen
Auswertung vom 30.08.2010 - 06.09.2010, erstellt mit blueReport
Dieses Politiker-Trio steht für den „Atom-Deal“: Seit Wochen stehen Bundeskanzlerin Merkel, Umweltminister Röttgen und Wirtschaftsminister Brüderle im Mittelpunkt der Diskussionen um die Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke. Nun belegen exakt diese drei Politiker die Spitzenplätze unseres aktuellen Kabinetts-Medienrankings: Keine anderen Kabinettsmitglieder wurden in den letzten Wochen häufiger genannt.
Bereits seit letzter Woche steht der Deal zwischen Regierung und Energiewirtschaft: Die insgesamt 17 deutschen Atomkraftwerke dürfen durchschnittlich 12 Jahre länger am Netz bleiben, der Atomausstieg verzögert sich damit bis mindestens 2040. Ein breiter Widerstand formiert sich, sowohl gegen die Laufzeitverlängerung, als auch gegen die schwarz-gelbe Koalition. Die SPD kritisiert vor allem, dass der Umweltminister bei den entscheidenden Verhandlungen nicht mit am Tisch saß. Aus offizieller Sicht des Umweltministeriums war dies nicht notwendig, da es in den Verhandlungen maßgeblich um die Abschöpfung der Gewinne ging – und dies sei Sache des Finanzministeriums. Die Frage stellt sich, ob man über die Verlängerung der Atomlaufzeiten diskutieren kann, ohne die Aspekte der Sicherheit und der Umweltverträglichkeit zu berücksichtigen. Und für diese Belange ist das Umweltministerium verantwortlich.
Auch auf zivilgesellschaftlicher Seite weht dem Deal mittlerweile ein härterer Wind entgegen. Der Verein Campact – Demokratie in Aktion – verzeichnet online weit über 100 000 Unterstützer seines Bürger-Appells gegen Merkels Atompläne. Durch die Verbreitung via Facebook und Twitter werden es im Minutentakt mehr. Für den 18. September 2010 hat ein Bündnis verschiedener Organisationen und Verbände zu einer Großdemo in Berlin aufgerufen, um gegen die Atompläne der Bundesregierung zu demonstrieren. Dann wird sich zeigen, wieviel der Online-Protest offline, also im „realen Leben“, wert ist.