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Mappus wieder an der Spitze

Posted: Dezember 9th, 2010 | Author: Kilian Froitzhuber | Filed under: Ministerpräsidenten-Ranking |

Das Medienranking der Ministerpräsidenten

  • 1 1 Stefan Mappus
    Baden-Württemberg
    mit 879 aktuellen Erwähnungen
  • 2 1 Peter Müller
    Saarland
    mit 581 aktuellen Erwähnungen
  • 3 3 Kurt Beck
    Rheinland-Pfalz
    mit 346 aktuellen Erwähnungen
  • 4 Horst Seehofer
    Bayern
    mit 310 aktuellen Erwähnungen
  • 5 2 Hannelore Kraft
    Nordrhein-Westfalen
    mit 298 aktuellen Erwähnungen
  • 6 2 Klaus Wowereit
    Berlin
    mit 187 aktuellen Erwähnungen
  • 7 6 Christoph Ahlhaus
    Hamburg
    mit 151 aktuellen Erwähnungen
  • 8 3 Christine Lieberknecht
    Thüringen
    mit 115 aktuellen Erwähnungen
  • 9 4 Volker Bouffier
    Hessen
    mit 113 aktuellen Erwähnungen
  • 10 1 David McAllister
    Niedersachsen
    mit 98 aktuellen Erwähnungen
  • 11 1 Matthias Platzeck
    Brandenburg
    mit 70 aktuellen Erwähnungen
  • 11 2 Peter Harry Carstensen
    Schleswig-Holstein
    mit 70 aktuellen Erwähnungen
  • 13 2 Erwin Sellering
    Mecklenburg-Vorpommern
    mit 61 aktuellen Erwähnungen
  • 14 2 Wolfgang Böhmer
    Sachsen-Anhalt
    mit 51 aktuellen Erwähnungen
  • 15 1 Stanislaw Tillich
    Sachsen
    mit 47 aktuellen Erwähnungen
  • 16 Jens Böhrnsen
    Bremen
    mit 28 aktuellen Erwähnungen
  • Auswertung vom 30.11.2010 - 07.12.2010, erstellt mit blueReport

Das Jahr 2010 geht zu Ende, das zum “Superwahljahr” ausgerufene 2011 steht vor der Tür. In (mindestens) sieben Bundesländern wird in absehbarer Zeit der Wahlkampf eingeleutet - sofern dies noch nicht geschehen ist. Die Frage, inwiefern sich dies auf die Medienpräsenz der jeweiligen Landesfürsten auswirkt, wird uns in den kommenden Monaten sicher noch beschäftigen.

Für die vergangenen sieben Tage gibt es an der Spitze ein gewohntes Bild: Einmal mehr findet sich dort der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus, der im Zusammenhang mit dem Schlichterspruch zu Stuttgart 21 und den damit verbundenen Nachwehen von sich Reden machte. Der Rückkauf von Aktien des Energiekonzerns EnBW durch das Land tat da ein Übriges. Gewählt wird im Südwesten im März, der Positionierungskampf hat schon längst begonnen: Den Grünen, potentielle Koalitionspartner für die kommende Legislaturperiode, warf Mappus einen Rückfall in Protestpartei-Zeiten vor; zudem bezeichnete er sie als Populisten, mit denen man nicht regieren könne. Mappus selbst versucht mittlerweile, den Tücken des Kommunikaionszeitalters ein wenig aktiver entgegenzuwirken, und hat dafür das Internet entdeckt. Der gebürtige Pforzheimer, den im Moment bei Facebook rund 1500 Nutzer mögen, startete eine Podcast-Serie, in der er in Zukunft regelmäßig direkt zum Volk sprechen will.

Nach kurzem Intermezzo auf der Spitzenposition auf Grund des Scheiterns seiner Koalition rutschte der Erste Bürgermeister Hamburgs, Christoph Ahlhaus, auf Rang 7 ab. Wie sein südwestdeutscher Kollege arbeitet sich auch der Hanseat an der Frage ab, wie man als konservativer Spitzenkandidat mit den Grünen umzugehen hat. Im Februar tritt er gegen SPD-Mann Olaf Scholz an und wird versuchen, nicht der Bürgermeister mit der zweitkürzesten Amtszeit in den letzten 5 Jahrhunderten zu werde.

Am wenigsten Interesse erzeugte wie so oft, wenn er nicht gerade zufällig Bundespräsident ist, der Bremer Bürgermeister Jens Böhrnsen, der es auf nur 28 Erwähnungen brachte.




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