politReport.de Parteien-IndexpolitReport.de Parteivorsitzende in den Medien

Sag was, Guido!

Posted: Dezember 14th, 2010 | Author: Kilian Froitzhuber | Filed under: Kabinetts-Ranking |

Das Kabinett Medienranking

  • 1 Angela Merkel
    Bundeskanzlerin
    mit 2629 aktuellen Erwähnungen
  • 2 2 Norbert Röttgen
    Umweltminister
    mit 1121 aktuellen Erwähnungen
  • 3 1 Guido Westerwelle
    Außenminister
    mit 1109 aktuellen Erwähnungen
  • 4 1 Thomas de Maizière
    Innenminister
    mit 1086 aktuellen Erwähnungen
  • 5 3 Wolfgang Schäuble
    Finanzminister
    mit 1081 aktuellen Erwähnungen
  • 6 Rainer Brüderle
    Wirtschaftsminister
    mit 863 aktuellen Erwähnungen
  • 7 4 Karl-Theodor zu Guttenberg
    Verteidigungsminister
    mit 734 aktuellen Erwähnungen
  • 8 5 Philipp Rösler
    Gesundheitsminister
    mit 538 aktuellen Erwähnungen
  • 9 5 Annette Schavan
    Bildungsministerin
    mit 491 aktuellen Erwähnungen
  • 10 7 Ursula von der Leyen
    Arbeitsministerin
    mit 388 aktuellen Erwähnungen
  • 11 1 Kristina Schröder
    Familienministerin
    mit 383 aktuellen Erwähnungen
  • 12 3 Ilse Aigner
    Landwirtschaftsministerin
    mit 348 aktuellen Erwähnungen
  • 13 4 Peter Ramsauer
    Verkehrsminister
    mit 318 aktuellen Erwähnungen
  • 14 7 Dirk Niebel
    Entwicklungshilfeminister
    mit 212 aktuellen Erwähnungen
  • 15 5 Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
    Justizminsterin
    mit 169 aktuellen Erwähnungen
  • 16 Ronald Pofalla
    Chef des Kanzleramtes
    mit 34 aktuellen Erwähnungen
  • Auswertung vom 05.12.2010 - 12.12.2010, erstellt mit blueReport

Guido Westerwelle. Über mangelnde Medienpräsenz kann sich der Mann nur selten beschweren. Dennoch bescheinigt ihm die Illustrierte “stern”, praktisch nicht mehr statt zu finden und sich in seinen Funktionen als Parteichef und Außenminister nicht gegenüber FDP-Generalsekretär Lindner bzw. der Bundeskanzlerin profilieren zu können.
Für den dritten Rang im dieswöchigen Medienranking reicht es trotzdem - auch wenn, anders als beispielsweise im Februar, sein eigener gestalterischer Anteil deutlich niedriger ist: Prägte er die politische Debatte damals noch, indem er sein Klientel vor der “spätrömischen Dekadenz” der Transferleistungsbezieher warnte, kam ihm diesmal Parteifreund Kubicki mit dem Geschichtsvergleich zuvor und zog gewohnt flott Parallelen zwischen dem Zustand der späten FDP und dem der späten DDR. Die Medien dankens, der Parteichef wird angezählt.

Bei den anderen FDP-Ministern ergibt sich ein gespaltenes Bild: Relativ präsent sind Wirtschaftsminister Brüderle und Gesundheitsminister Philipp Rösler. Dirk Niebel und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger dagegen werden nur noch vom notorischen Ronald Pofalla unterboten, was angesichts der massiven Krise, in der sich ihre Partei befindet, nicht uninteressant ist. Wie der Politikwissenschaftler Jürgen Falter in ähnlichem Zusammenhang sagte: “Es ist eben manchmal interessanter zu beobachten, wer nichts sagt”.
Global gesehen dürfte der Zersetzungsprozess einer deutschen Kleinpartei nicht ganz so wichtig sein. Mit Umweltminister Norbert Röttgen schafft es immerhin ein Minister dank seines eigentlichen Jobs auf die Spitzenposition unterhalb der Kanzlerin. Das Top-Thema “Klimagipfel in Cancún” half ihm dabei.




Leave a Reply