Alexander Dobrindt CSU mit 110 aktuellen Erwähnungen
5
1↓
Dietmar Bartsch Linke mit 71 aktuellen Erwähnungen
6
→
Steffi Lemke Grüne mit 38 aktuellen Erwähnungen
Auswertung vom 17.09.2009 - 24.09.2009, erstellt mit blueReport
Ginge es bei der Bundestagswahl um die Arbeit der Generalsekretäre, dann stünde ein klarer Sieger fest: Dirk Niebel. Seit Wochen führt er das Medienranking um die Präsenz der Generalsekretäre unangefochten an und auch vor der Wahl ist er aktiv wie eh und je.
Ronald Pofalla kann da vermutlich auch deshalb nicht mithalten, da in der ungleich größeren CDU auch noch eine Reihe von Ministerpräsidenten und anderer “Experten” gerne das Wort ergreifen. Ähnliches gilt für Hubertus Heil bei der SPD für die vielen Stimmen der Genossen bei innerparteilichen Diskussionen.
Wir dürfen gespannt sein, was die “Generäle” heute Abend zu sagen haben - und wie lange sie noch alle ihren Job behalten werden.
Peter Müller Saarland mit 601 aktuellen Erwähnungen
3
2↓
Dieter Althaus Thüringen mit 524 aktuellen Erwähnungen
4
2↓
Horst Seehofer Bayern mit 399 aktuellen Erwähnungen
5
2↑
Jürgen Rüttgers Nordrhein-Westfalen mit 261 aktuellen Erwähnungen
6
2↓
Klaus Wowereit Berlin mit 257 aktuellen Erwähnungen
7
7↑
Kurt Beck Rheinland-Pfalz mit 208 aktuellen Erwähnungen
8
3↑
Günther Oettinger Baden-Württemberg mit 201 aktuellen Erwähnungen
9
4↑
Stanislaw Tillich Sachsen mit 179 aktuellen Erwähnungen
10
1↓
Matthias Platzeck Brandenburg mit 120 aktuellen Erwähnungen
11
5↓
Christian Wulff Niedersachsen mit 83 aktuellen Erwähnungen
12
2↓
Peter Harry Carstensen Schleswig-Holstein mit 55 aktuellen Erwähnungen
13
2↑
Ole von Beust Hamburg mit 24 aktuellen Erwähnungen
14
2↓
Wolfgang Böhmer Sachsen-Anhalt mit 23 aktuellen Erwähnungen
15
7↓
Erwin Sellering Mecklenburg-Vorpommern mit 21 aktuellen Erwähnungen
16
→
Jens Böhrnsen Bremen mit 16 aktuellen Erwähnungen
Auswertung vom 18.08.2009 - 25.08.2009, erstellt mit blueReport
Heute wird in drei Bundesländern gewählt, doch die mediale Präsenz der kandidierenden Ministerpräsidenten fällt sehr unterschiedlich aus: Während der Saarländer Peter Müller und der Thüringer Dieter Althaus vergangene Woche sehr präsent in der Berichterstattung waren, rangiert der Sachse Stanislaw Tillich abgeschlagen auf dem neunten Platz. Sein Wahlkampf scheint bundespolitisch kaum wahrgenommen zu werden. Das erstaunt umso mehr, wo doch im vergangenen November Vorwürfe gegen Tillich laut wurden, seine Biographie und insbesondere seine Rolle im Staatsapparat der DDR geschönt zu haben. Es folgte eine ausführliche Berichterstattung und ein Schlagabtausch mit dem SPIEGEL, der von der sächsichen Staatskanzlei vergeblich Akten zu Tillichs Lebenslauf bekommen wollte.
Die aktuelle Berichterstattung beschäftigt sich kaum noch damit, politisch ist der Machtkampf in Thüringen und im Saarland deutlich spannender, stehen doch hier womöglich sogar Regierungswechsel an. Dabei gerät fast in Vergessenheit, dass in Sachsen mit über vier Millionen Einwohnern deutlich mehr Menschen leben, als in Thüringen und im Saarland zusammen.
Nicht jedes Sommerloch ist gleich und dieser Sommer ist eben auch der Sommer vor der Bundestagswahl 2009. Mehr noch als im Rest des Jahres ringen Parteien nun auch um mediale Aufmerksamkeit jenseits politischer Inhalte und Debatten im Deutschen Bundestag.
Die SPD schaffte es Ende letzter Woche mit gleich zwei derartigen Themen auf die Titelseiten der Republik und unter die Topmeldungen der Onlinedienste. Ulla Schmidts geklautem Dienstwagen stand die Präsentation des Kompetenzteam von Frank-Walter Steinmeier gegenüber.
Der direkte Vergleich der medialen Aufmerksamkeit beider Themen dürfte die Sozialdemokraten nicht sonderlich erfreuen, denn die politReport-Auswertung zeigt: Ein nicht unerheblicher Teil der deutschsprachigen Presse diskutierte eine ganze Woche lang darüber, wann und unter welchen Umständen eine Ministerin ihren Dienstwagen nutzen sollte. Und das Kompetenzteam? Die Präsentation des Schattenkabinetts Steinmeiers wurde nicht nur von der Diskussion in Gänze überschattet, sondern ging fast in dieser unter.