Angela Merkel Bundeskanzlerin mit 6924 aktuellen Erwähnungen
2
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Philipp Rösler Wirtschaftsminister mit 4236 aktuellen Erwähnungen
3
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Wolfgang Schäuble Finanzminister mit 2373 aktuellen Erwähnungen
4
1↑
Guido Westerwelle Außenminister mit 1250 aktuellen Erwähnungen
5
3↑
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Justizminsterin mit 446 aktuellen Erwähnungen
6
6↑
Daniel Bahr Gesundheitsminister mit 411 aktuellen Erwähnungen
7
7↑
Thomas de Maizière Verteidigungsminister mit 395 aktuellen Erwähnungen
8
4↓
Peter Ramsauer Verkehrsminister mit 387 aktuellen Erwähnungen
9
1↑
Hans-Peter Friedrich Innenminister mit 358 aktuellen Erwähnungen
10
1↓
Ilse Aigner Landwirtschaftsministerin mit 326 aktuellen Erwähnungen
11
4↓
Kristina Schröder Familienministerin mit 302 aktuellen Erwähnungen
12
1↑
Annette Schavan Bildungsministerin mit 233 aktuellen Erwähnungen
13
2↓
Norbert Röttgen Umweltminister mit 218 aktuellen Erwähnungen
14
8↓
Ursula von der Leyen Arbeitsministerin mit 202 aktuellen Erwähnungen
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→
Dirk Niebel Entwicklungshilfeminister mit 142 aktuellen Erwähnungen
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Ronald Pofalla Chef des Kanzleramtes mit 52 aktuellen Erwähnungen
Auswertung vom 15.09.2011 - 22.09.2011, erstellt mit blueReport
In der schwarz-gelben Koalition herrscht schlechte Stimmung, und zwar mittlerweile so laut, dass die Anspannung zwischen den Koalitionspartnern selbst durch den Besuch des Papstes und seine Rede im Bundestag nicht übertönt werden kann.
Die Regierungsparteien diskutieren über den Euro-Rettungsschirm und die Opposition über potentielle Neuwahlen. Vor allem die FDP fühlt sich spätestens seit dem schlechten Ergebnis der Berlin-Wahl unter Handlungs-, und Positionierungsdruck. Die Medienmaschinerie wird vom kleinen Koalitionspartner denn auch kräftig befeuert: Allein unter den ersten sechs Plätzen des politReport Medienrankings finden sich vier der fünf FDP-Minister. Philipp Rösler steht dabei als Parteichef an vorderster Front. Seine über 4000 Treffer verdankt er einerseits dem Absturz seiner Partei, andererseits der von ihm provozierten Debatte um die Möglichkeit einer „geordneten Insolvenz“ Griechenlands.Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sieht in genau dieser Themensetzung einen wesentlichen Grund des Scheiterns der Partei am vergangenen Wahlsonntag in Berlin. Auch Daniel Bahr bekräftigt den pro-europäischen Kurs seiner Partei und lehnt eine diesbezügliche Mitgliederbefragung ab.
Nur einer hält sich überraschend zurück: Als einziger scheint Dirk Niebel keine Meinung zur „Neuen FDP“ und ihrer Rolle in der angeschlagenen Koalition zu haben. Vielleicht, weil er als ehemaliger Generalsekretär der Westerwelle-FDP nicht so richtig zur „Neuen FDP“ dazugehören will oder kann.
Medial findet der Minister zur Zeit kaum Aufmerksamkeit. Er ist zum Leisetreter seiner Partei geworden. Selbst seine Warnung, dass die EU sich einen Beitritt der Türkei nicht leisten könne, fand kaum Beachtung. Überraschend bei einem sonst eher sensiblen Thema.
Heute ist Niebel zum G20-Treffen der Entwicklungsminister in die USA aufgebrochen. Man fragt sich, ob er froh ist, dort weit weg von seiner eigenen Partei zu sein.
Klaus Wowereit Berlin mit 488 aktuellen Erwähnungen
2
1↑
Winfried Kretschmann Baden-Württemberg mit 353 aktuellen Erwähnungen
3
2↑
Volker Bouffier Hessen mit 249 aktuellen Erwähnungen
4
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Horst Seehofer Bayern mit 183 aktuellen Erwähnungen
5
5↑
Annegret Kramp-Karrenbauer Saarland mit 178 aktuellen Erwähnungen
6
5↓
Peter Harry Carstensen Schleswig-Holstein mit 173 aktuellen Erwähnungen
7
2↑
Kurt Beck Rheinland-Pfalz mit 132 aktuellen Erwähnungen
8
4↑
David McAllister Niedersachsen mit 123 aktuellen Erwähnungen
9
3↓
Matthias Platzeck Brandenburg mit 100 aktuellen Erwähnungen
10
3↓
Erwin Sellering Mecklenburg-Vorpommern mit 99 aktuellen Erwähnungen
11
3↑
Olaf Scholz Hamburg mit 91 aktuellen Erwähnungen
12
4↓
Reiner Haseloff Sachsen-Anhalt mit 87 aktuellen Erwähnungen
13
2↑
Christine Lieberknecht Thüringen mit 55 aktuellen Erwähnungen
14
2↓
Stanislaw Tillich Sachsen mit 52 aktuellen Erwähnungen
15
4↓
Hannelore Kraft Nordrhein-Westfalen mit 51 aktuellen Erwähnungen
16
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Jens Böhrnsen Bremen mit 39 aktuellen Erwähnungen
Auswertung vom 18.08.2011 - 25.08.2011, erstellt mit blueReport
Es ist ein wenig ruhiger geworden an der Küste. Die mediale Welle im Zuge der Affäre des CDU-Landesvorsitzenden mit einem 16 jährigen Mädchen flaut langsam ab. Peter Harry Carstensen hat seine dadurch gewonnene Spitzenposition im politReport-Medienranking wieder verloren und scheint zum Tagesgeschäft überzugehen. Der schleswig-holsteinische Landtag traf sich diese Woche zur ersten Sitzung nach der Sommerpause und stritt sich über gewohnt aufregende Themen, wie die Ausstellung neuer Tempo-Schilder vor der dänischen Grenze. Nur einer fehlte - von Boetticher hatte sich krank gemeldet. Mittlerweile hat die CDU Basis von Boetticher eine Auszeit genehmigt .
Unterdessen geht es im Superwahljahr in die nächste Runde. Im September wählen die Bürger und Bürgerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Und auch da sieht es für die CDU eher suboptimal aus:
Medial ist Erwin Sellering kein Überflieger; aktuell ist er auf dem 10. Platz. Seit Anfang des Jahres konnte die SPD unter seiner Führung den zwischendurch mal sehr geschrumpften Abstand zur CDU allerdings wieder ausbauen und kommt laut aktueller Umfragen auf 35% der Wählerstimmen. Die CDU kommt nur auf 28% und kann auch nicht auf den Koalitionspartner FDP hoffen. Die würde es im Moment nicht in den Landtag schaffen.
Nicht viel erfolgsversprechender, wenn auch sehr viel besser als gedacht, läuft es für die Union im noch rot-röteren Berlin. Während lange alles nach einem Kopf-an-Kopf Rennen zwischen Klaus Wowereit und Renate Künast aussah, bahnt sich nun ein Berliner Dreikampf zwischen der SPD, den Grünen und der CDU an.
Künast war zuletzt sogar von der eigenen Basis kritisiert worden. Zu offensiv habe sie eine Koalition mit der CDU in Betracht gezogen, obwohl man politisch der SPD viel näher stände. Verwunderlich ist der parteiinterne Widerstand nicht. Kokettiert die CDU in Berlin doch sehr bewusst auf ihren Wahlplakaten mit der Angst der Bürger und Bürgerinnen vor Autobränden und damit laut Thomas Oppermann, dem parlamentarischen Geschäftsführer der SPD, mit einem schwachen Bild vom Staat.
Für Künast ein Dilemma: Möchte sie Wowereit aus dem Berliner Rathaus verdrängen, braucht sie die CDU eventuell als Junior-Partner. Wie sie den aktuellen Politikstil und die Positionierung der Union mit den Zielen ihrer Partei verbinden möchte, hat sie allerdings noch nicht erklärt.
Noch gut vier Wochen ist es hin, bis sich Berlin entscheidet ob alles beim Alten bleibt oder die Karten neu gemischt werden. Letztes Jahr hat die Netzgemeinde eindrucksvoll demonstriert, wie politische Partizipation im Netz aussehen kann. „Go for Gauck“ postulierte eine große Schar von online-affinen Bürgerinnen und Bürgern. Auch wenn dieser Schlachtruf erfolglos blieb, bekam man eine Ahnung davon, wie Wahlkampf 2.0 und die Mobilisierung von Wählern im Social Web aussehen könnte.
Schaut man sich diese Tage in den verschiedenen Social Media Kanälen um, ist es erstaunlich, wie wenig diese für den Wahlkampf bisweilen genutzt werden. Im Gegensatz zu der letzten Infratest dimap Umfrage führt Renate Künast zumindest bei Facebook das Rennen an. Mit Rund 8 000 Likes liegt sie knapp 1 000 „Stimmen“ vor dem amtierenden Bürgermeister Klaus Wowereit . Frank Henkel schafft es immerhin auf über 1 700 Sympathiebekundungen während der Spitzenkandidat der Linken Harald Wolf gerade mal knapp 300 Personen „gefällt“. Diskussionen mit den Wählern sucht man auf den offiziellen Facebook-Pages der vier Kandidaten aber vergeblich. Viel mehr wird das Medium dazu genutzt, um auf die Berichterstattung in den klassischen Medien zu verweisen. Wolfs Bemühungen seine Wählerschaft an seinem offline Wahlkampf und Volksnähe teilhaben zu lassen, wirken wie ein netter Versuch, Authentizität zu erzeugen, können aber auch Niemanden hinter dem Ofen hervorlocken. Renate Künast präsentiert sich da glaubwürdiger. Auf der Page der Grünen Kandidatin wechseln sich Posts wie „Mal ehrlich: Frauen können echt Fußball!! :-)“ mit Posts des „Team Künast“ ab. Doch auch auf grüner Seite scheint Facebook mehr PR-Instrument als Möglichkeit zum Wählerdialog zu sein. Das Team von Renate Künast postet gerne, Antworten findet man weniger.
Abgesehen von ihrem offiziellen Facebook-Auftritt widmen sich immerhin noch vier Pages und drei Gruppen ihrer Person und Kandidatur, selbst wenn diese durch Namen wie „Wenn Renate Künast Bürgermeisterin wird, fahren wir nie wieder nach Berlin“ gegen die Bundesfraktionsvorsitzende der Grünen polemisieren. Auch wenn sich das Interesse an Frank Henkel auf Facebook durch Abwesenheit kennzeichnet, hat er zumindest die Berliner Polizisten und Schüler auf seiner Seite.
Den Mikroblogging Dienst Twitter scheint keiner der Kandidaten als relevant zu erachten. Alleinig Künast hat einen offiziellen Account , der aber bei 18 abgesetzten Tweets seit März 2011 auch nicht weiter erwähnt werden muss. Etwas aktiver ist da die „Wahlinitiative - Für Renate Künast!“ die Online-Redaktion von „Grüne Berlin“ und der nicht ganz ernst zunehmende inoffizielle Account „Klaus Wowereit 2011″ .
Neben den verschiedenen Wahlwerbespots der SPD, der CDU und der Linken zeigen sich die Grünen bei You Tube kreativer - unter dem Kampagnen-Namen „10 für Berlin“ wird sich seit dem 06. Juni wöchentlich einem neuen Kapitel des grünen Wahlprogramms gewidmet und im You Tube-Chanel der Grünen Berlin zugänglich gemacht. Angeschaut haben sich diese Videos allerdings nur wenige User. Wie viele davon tatsächlich in Berlin wahlberechtigt sind, ist wohl kaum abzuschätzen.
Ebenfalls erwähnenswert ist der Kandidatencheck der Caritas und Diakonie. In einem kurzen Video äußern sich die Kandidaten zu den Themen: Wohnungsnot, Armut, Bildung und Pflegenotstand. Während die Kandidaten der Grünen, der Linken und der CDU persönlich vor die Kamera treten wird Wowereit durch Ülker Radziwill vertreten.
Vergleicht man die verschieden Social Media Auftritte und Präsenzen der einzelnen Kandidaten, zeigen zumindest die Grünen ein Gespür dafür wie man Wahlkampf im Web 2.0 gestalten könnte. Nichtsdestotrotz scheint man sich in Puncto Wahlkampf auf Alt bewährt zu verlassen und verschenkt damit weiterhin wichtige Potentiale um die Wählerschaft zu erreichen und einen zeitgemässen Wahlkampf zu betreiben.
Peter Müller Saarland mit 667 aktuellen Erwähnungen
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Winfried Kretschmann Baden-Württemberg mit 392 aktuellen Erwähnungen
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Klaus Wowereit Berlin mit 382 aktuellen Erwähnungen
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1↑
Horst Seehofer Bayern mit 372 aktuellen Erwähnungen
5
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Christine Lieberknecht Thüringen mit 371 aktuellen Erwähnungen
6
6↑
Reiner Haseloff Sachsen-Anhalt mit 269 aktuellen Erwähnungen
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David McAllister Niedersachsen mit 254 aktuellen Erwähnungen
8
4↓
Hannelore Kraft Nordrhein-Westfalen mit 212 aktuellen Erwähnungen
9
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Volker Bouffier Hessen mit 189 aktuellen Erwähnungen
10
2↓
Peter Harry Carstensen Schleswig-Holstein mit 166 aktuellen Erwähnungen
11
1↓
Olaf Scholz Hamburg mit 158 aktuellen Erwähnungen
12
6↓
Kurt Beck Rheinland-Pfalz mit 146 aktuellen Erwähnungen
13
1↑
Stanislaw Tillich Sachsen mit 130 aktuellen Erwähnungen
14
1↓
Matthias Platzeck Brandenburg mit 116 aktuellen Erwähnungen
15
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Erwin Sellering Mecklenburg-Vorpommern mit 72 aktuellen Erwähnungen
16
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Jens Böhrnsen Bremen mit 35 aktuellen Erwähnungen
Auswertung vom 22.06.2011 - 29.06.2011, erstellt mit blueReport
In dieser Woche wurde kein anderes Thema von den Ministerpräsidenten so heiß debattiert wie die von der schwarz-gelben Koalition geplante Steuersenkung von bis zu 10 Milliarden Euro.
Im Einklang mit seinen Amtskollegen sprach sich der Sachsen-Anhaltiner Ministerpräsident Reiner Haseloff gegen die Steuersenkung aus. Haseloff bemängelt, dass die Steuersenkungs-Pläne vorab nicht unionsintern abgestimmt wurden. Der Staat benötige aufgrund hoher Verschuldungen die Steuereinnahmen, um zunächst die Haushalte zu sanieren. Der hierfür notwendige Spielraum falle durch die beabsichtigten Steuersenkungen weg, wofür ihm jegliches Verständnis fehle. Mit dieser Haltung verschaffte er sich mediales Gehör und landet damit auf dem sechsten Platz im politReport-Ranking.
Allein bezüglich Sachsen-Anhalts stünde ein dreistelliger Millionenbetrag auf dem Spiel, auf diese Einnahmen könne und wolle man nicht verzichten. „Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass entsprechende Pläne bei meinen Länderkolleginnen und Kollegen auf Begeisterung stoßen“, so Haseloff in einem Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung.
Mit dieser Annahme trifft er ins Schwarze. Auch Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht von der CDU ist gegen die Steuersenkung und wechselt damit im Ranking um 4 Plätze nach oben. Ihrer Meinung nach müsse der wirtschaftliche Aufschwung dazu genutzt werden, die Haushalte zu konsolidieren und Staatsschulden abzubauen.
Ein großer Abstieg im Ranking ist für SPD-Ministerpräsident Kurt Beck zu verzeichnen. Trotz seines laut geäußerten Vorwurfs gegen die Regierung, mit den Steuersenkungsplänen einen Verfassungsbruch zu begehen, landet er in dieser Woche nur auf Platz 12.
Bisher hat die schwarz-gelbe Koalition noch keinen Termin für Ihr Vorhaben festgelegt. Ob eine Entscheidung noch vor der Sommerpause fällt, bleibt damit weiter offen.
Angela Merkel Bundeskanzlerin mit 7638 aktuellen Erwähnungen
2
→
Wolfgang Schäuble Finanzminister mit 1483 aktuellen Erwähnungen
3
1↑
Philipp Rösler Wirtschaftsminister mit 1296 aktuellen Erwähnungen
4
2↑
Guido Westerwelle Außenminister mit 966 aktuellen Erwähnungen
5
→
Hans-Peter Friedrich Innenminister mit 453 aktuellen Erwähnungen
6
5↑
Ursula von der Leyen Arbeitsministerin mit 451 aktuellen Erwähnungen
7
6↑
Annette Schavan Bildungsministerin mit 305 aktuellen Erwähnungen
8
5↓
Ilse Aigner Landwirtschaftsministerin mit 288 aktuellen Erwähnungen
9
→
Thomas de Maizière Verteidigungsminister mit 255 aktuellen Erwähnungen
10
3↓
Norbert Röttgen Umweltminister mit 236 aktuellen Erwähnungen
11
1↑
Peter Ramsauer Verkehrsminister mit 222 aktuellen Erwähnungen
12
3↑
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Justizminsterin mit 219 aktuellen Erwähnungen
13
5↓
Kristina Schröder Familienministerin mit 209 aktuellen Erwähnungen
14
4↓
Daniel Bahr Gesundheitsminister mit 161 aktuellen Erwähnungen
15
1↓
Dirk Niebel Entwicklungshilfeminister mit 109 aktuellen Erwähnungen
16
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Ronald Pofalla Chef des Kanzleramtes mit 34 aktuellen Erwähnungen
Auswertung vom 21.06.2011 - 28.06.2011, erstellt mit blueReport
Die Bundesminister setzen diese Woche zielsicher auf politische Dauerthemen.
Philipp Rösler (Platz 3.) rief den FDP-Klassiker „Steuersenkungen“ wieder auf die Agenda. Umgesetzt wird das Thema allerdings zunächst erstmal nicht. Reden kann man ja aber schonmal drüber, bevor es wahrscheinlich pünktlich zum Wahlkampf 2013 wieder an Aktualität gewinnt.
Ursula von der Leyen setzt sich für den Einsatz von ausländischen Fachkräften ein und berichtet über Fortschritte bei der Umsetzung des sogenannten Bildungspaketes. Ein Erfolg - zumindest für die Minsiterin. In den Medien findet sich auch deutliche Kritik an dem Paket: Ein Fünftel der Eltern hätten bis jetzt gar kein Interesse an den Leistungen gezeigt.
Drei Plätze rauf geht es auch für Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberg. Dies verdankt sie der wieder entbrannten Debatte um die Vorratsdatenspeicherung, zu deren größten Kritikerinnen sie gehört. CDU/CSU und auch Teile der FDP befürworten eine Speicherung der Telekommunikationsdaten über einen Zeitraum von 6 Monaten; so fordert es auch die entsprechende EU-Richtlinie. Die SPD spricht sich ebenso dafür aus, jedoch nur unter der Bedingung, dass der Zugriff auf die Daten unter sehr eng gefassten Kriterien erfolgt, wenn z.B. Gefahr für Leib und Leben besteht.
Die anhaltenden Bedenken und Einwürfe Leutheusser-Schnarrenbergers führten dazu, dass die Europäische Kommission nun ein Verfahren gegen Deutschland wegen fehlender Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung eingeleitet hat.
Die Ministerin bleibt allerdings standhaft: Die Regelungen würden in die Persönlichkeitsrechte des einzelnen Bürgers eingreifen. Dabei beruft sie sich auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes von 2010 und den Bürgerrechtsflügel ihrer Partei. Ihr überarbeiteter Gesetzesentwurf als ein Kompromissangebot findet nur bei den Linken Anklang.